Übersicht MINT-EC-Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler im ersten Halbjahr 2019

Die folgenden MINT-EC-Camps, -Foren und -Akademien bieten wir Ihren SuS zwischen März und Juni an. Um möglichst vielen Schulen die Möglichkeit der Teilnahme zu geben, ist jeweils nur eine Person pro Schule zugelassen. Davon unabhängig ist jedoch, wie viele SuS ihrer Schule sich anmelden (da letztlich nur eine Person ausgewählt wird), es können sich somit mehrere Personen pro Schule bewerben.

- 05.-08. März, MINT-EC-Camp „Zukunft Werkstoffe: Werkstoffwunder Automobil“, Freiberg (Sach.)
https://www.mint-ec.de/veranstaltungen/948-mint-ec-camp-zukunft-werkstoffe-werkstoffwunder-automobil/ 
 
- 17.-20. März, MINT-EC-Camp Hightechmaterial Papier, Eschau-Hobbach (Bay.)
 
- 31. März - 04. April, MINT-EC-Akademie HPI-Camp Informatik, Potsdam
 
- 02.-05. April, MINT-EC-Camp Medizintechnik, Heilbronn
 
- 06.-09. Mai, MINT-EC-Camp Molekularbiologie, Dortmund
 
- 07.-10. Mai, MINT-EC-Camp "Sustainability in Resource Engineering", Aachen
 
- 13.-14. Mai, MINT-EC-Forum: Megatrends der Automobiltechnologie, Heilbronn
 
- 21.-24. Mai, MINT-EC-Girls-Camp Math-Talent-School, Kaiserslautern
 
- 11.-14. Juni, MINT-EC-Camp Moderne Physik, Kaiserslautern
 
Zudem finden immer auch regionale Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler des MINT-EC-Netzwerkes statt. Diese werden zum Teil ebenfalls auf der MINT-EC-Seite ausgeschrieben: https://www.mint-ec.de/angebote/veranstaltungen/
 
Informationen zu Bewerbungsbeginn und -verfahren für Schülerinnen und Schüler zu den Veranstaltungen
Die oben genannten Veranstaltungen werden am Montag, 10. Dezember, um 15 Uhr zur Bewerbung freigeschaltet. Die Bewerbung ist bis zum darauffolgenden Samstag, 15. Dezember, 15 Uhr möglich. Es geht ausdrücklich nicht um Schnelligkeit: Bei der Anmeldung auf der jeweiligen Veranstaltungsseite wird die Motivation zur Teilnahme an dieser Veranstaltung abgefragt. Auf Grundlage dieser Motivation werden die Teilnehmenden aus allen eingegangenen Bewerbungen ausgewählt.
Alle Bewerberinnen und Bewerber erhalten am 17./18. Dezember eine E-Mail, in der sie informiert werden, ob sie zur Teilnahme ausgewählt wurden oder auf der Warteliste stehen.
Die Anmeldung zu Veranstaltungen ist nur Personen möglich, die sich auf der Homepage als Benutzerinnen und Benutzer registriert haben. Dies ist zu jedem Zeitpunkt (auch jetzt schon) möglich.
 
 
MINT400 – Das Hauptstadtforum (21.-22.02.2019)
Einmal jährlich treffen sich 400 Schülerinnen und Schüler und 100 Lehrkräfte von MINT-EC-Schulen zum größten Netzwerktreffen in Berlin. An zwei Tagen erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches und inspirierendes MINT-Programm mit Bildungsmarkt, Fachvorträgen, Workshops und mehr. Die MINT400 bietet die Gelegenheit des Austausches mit Gleichgesinnten, die gezielte Information über Wege nach dem Abitur und die intensive Beschäftigung mit einzelnen MINT-Themen. Die Anmeldung zur MINT400 startet am Dienstag, 08. Januar.
 
In Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) findet vom 14. bis 17. August in Kaiserslautern eine Talent-School für Mathematik-begeisterte Schülerinnen statt. Hierfür stehen 40 Plätze zur Verfügung. Eine Bewerbung ist bis zum 24.05.2018 um 15 Uhr möglich. Für die Teilnahme erhalten die Schülerinnen Punkte für das MINT-EC-Zertifikat. Alle Informationen zur Veranstaltung finden sich unter folgendem Link: https://www.mint-ec.de/veranstaltungen/863-math-talent-school-fuer-schuelerinnen/

Mathematikerin werden – ja oder nein?
In der Talent-School einfach ausprobieren!

Die Math-Talent-School richtet sich an Mathematik-begeisterte Schülerinnen, die Einblicke in die Berufswelt von Mathematikerinnen und Mathematikern bekommen möchten. Vor allem an diejenigen, die genauer wissen wollen, was »angewandte Mathematik« ist und Lust haben, sich mit anderen Mathematik-Interessierten auszutauschen.

An drei spannenden und abwechslungsreichen Workshoptagen erfährst du, wie mathematisch-technische Themenstellungen mit Hilfe mathematischer Modellierung und Computersimulationen projektorientiert erarbeitet werden. Die Ergebnisse präsentiert dein Team am Ende im Plenum. Informationen zum Mathematik-Studium und Beruf sowie verschiedene Aktivitäten runden das Event ab.

Die Talent-School wird vom Felix-Klein-Zentrum für Mathematik, eine gemeinsame Einrichtung des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und des Fachbereichs Mathematik der TU Kaiserslautern, organisiert. Als Schülerin einer MINT-EC-Schule oder einer Partnerschule des Fachbereichs Mathematik der TU Kaiserslautern, kannst du teilnehmen, wenn du in die 11. Klasse (G8) bzw. 12. Klasse (G9) gehst. Hilfreich sind Programmierkenntnisse bzw. die Bereitschaft, sich solche Kenntnisse anzueignen.

Lange Nacht der Mathematik 2017

Dreidimensionale Sudokus? Die Summe aller ungeraden Zahlen bis 1000? Wer hier anfängt, alle Zahlen nacheinander in den Taschenrechner zu tippen, wird wohl kaum vor dem Abgabetermin fertig werden. Der ist bei der Langen Nacht der Mathematik um 8 Uhr morgens. So lange waren 150 unserer Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 in der Schule, um von abends bis morgens über knifflige Aufgaben nachzudenken. Und manche haben wirklich bis in die frühen Morgenstunden über den Rätseln gebrütet.
Schon im letzten Jahr waren 60 Kinder und Jugendliche am Abend in die Schule gekommen und durften bis nach Mitternacht rätseln. Nach dieser für Teilnehmer/innen und Lehrkräfte tollen Erfahrung haben wir uns in diesem Jahr daran gewagt, die ganze Nacht mitzumachen. Ab dem frühen Abend haben unsere Schülerinnen und Schüler also ihre Luftmatratzen ausgebreitet, Chipstüten geöffnet und sich mit Stift und Papier bewaffnet an die Arbeit gemacht. Die Aufgaben wurden um Punkt 18 Uhr auf der Internetseite mathenacht.de freigeschaltet und überall in Deutschland begann gleichzeitig das Rätseln, Rechnen und Ausprobieren.
Und was für Aufgaben das waren! Richtig schwierig waren sie, aber nach und nach konnten unsere Schüler/innen viele von ihnen meistern. Weit nach Mitternacht, um 1:30 Uhr, dann endlich der Durchbruch: Die Jahrgangsstufen 5 und 6 haben es in die zweite Runde geschafft, alle Aufgaben aus der ersten Runde waren gelöst. Um 3:15 Uhr ging dann nochmal ein großer Jubel durch den Computerraum als auch die zweite Runde gelöst war. Viele Kinder dieser Altersgruppe lagen zu diesem Zeitpunkt natürlich schon in ihren Schlafsäcken – oder nutzten auf andere Art die seltene Gelegenheit, nicht ins Bett geschickt zu werden und eine Nacht mit ihren Freundinnen und Freunden in der Schule zu verbringen. Tanzen auf dem Schulflur, Waffeln, ein Eis um Mitternacht.
Um 5 Uhr zog die Jahrgangsstufe 10 und später auch noch die Stufen 7/8/9 nach und schafften es in die zweite Runde. Schlaf hatten wir in dieser Nacht nicht viel, aber jede Menge Spaß!

Ein Wochenende im Kosmos

Wenn Ralph Caspers seinen Unterhosentrick zeigt, ein Astronaut Videos aus der ISS vorstellt und 400 begeisterte Schüler zusehen, dann nennt man das MINT-400-Hauptstadtforum. Diese Veranstaltung des MINT-ec hat am 23. und 24. Februar in Berlin stattgefunden - eben im Veranstaltungszentrum „Kosmos“ - und zwei Schüler aus der EF waren zusammen mit Herrn Seifert live dabei.
 
Bereits vor den Weihnachtsferien haben sie sich aus dem Angebot von über 40 Vorträgen und Workshops die spannendsten herausgesucht - besonderes Interesse an den MINT-Fächern war dabei die Voraussetzung. Dazu gehören Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nach diesen Themen waren die Vorträge, die am ersten Abend gehalten wurden, und die mehrstündigen Workshops am zweiten Tag gegliedert.
 
Nach der Anreise mit dem Zug und dem Check-In im Hostel ging es zum Veranstaltungszentrum „Kosmos“. Brezeln und Berliner Kartoffelsuppe standen bereit und bis die Vorträge begannen, konnte man sich an zahlreichen kleinen, interessanten Ständen über Initiativen und Studiengänge aus dem MINT-Bereich informieren. Nach einer kleinen Begrüßungsrede, in der die Symbolik des Kosmos immer wieder aufgenommen wurde, gingen die Fachvorträge los. Die Gruppe aus Broich hatte sich für das Thema „Wie funktioniert eigentlich GPS und was hat das mit Mathe zu tun“ entschieden und hat gelernt, dass die GPS-Orientierung dank komplizierter Gleichungen funktioniert, die jedes Smartphone und jedes Navi mit Hilfe von Satellitendaten zur Orientierung lösen muss.
 
Am zweiten Tag ging es dann zu den Schülerworkshops und für Herrn Seifert zu einem Lehrerworkshop. Die Themen waren dabei breit gestreut von Ressourcenkompetenz über logische Schaltungen und Verkehrsplanung bis hin zum Programmieren mit einer mathematischen Programmierumgebung.
 
An diesem Abend kam es dann auch zum Höhepunkt der Veranstaltung: Eine Abendshow, die von Ralph Caspers moderiert wurde und unter anderem eine spannende Rede von Europas erfahrenstem Astronauten Thomas Reiter enthielt. Zwischendurch hat das DigiEnsemble Berlin mit moderner Musik, die auf Tablets gespielt wurde, für Abwechslung gesorgt.
Besonders gut gefallen hat den Broichern, dass zwischendurch und am folgenden Samstag auch noch etwas Zeit war, Berlin zu erkunden. Und so haben sie nicht nur viel interessantes aus dem MINT-Bereich gelernt, sondern auch einen tollen Ausflug nach Berlin gehabt.
 
Julian Weller

Mülheimer Schülerin auf der Suche nach dem Higgs-Teilchen

MINT-EC-Camp zum Thema Teilchenphysik vom 25. bis 28. September in Wiesbaden
 
Was hält die Welt im Innersten zusammen? Diese Frage leitet das Forschungsinteresse der Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC, die am MINT-EC-Camp Teilchenphysik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz teilnehmen. Das Camp findet vom 25. bis 28. September in Wiesbaden statt. Organisiert wurde die viertägige Veranstaltung von der Gutenbergschule und der Leibnizschule, die seit 2005 und 2012 MINT-EC-Schulen sind.
Vor Ort ist Christina Grafe vom städtischen Gymnasium Broich. Die Schülerin der Q2 wird sich gemeinsam mit den anderen MINT-begeisterten Jugendlichen auf Entdeckungstour nach den kleinsten bekannten Teilchen begeben.
Zur Einführung hören sie eine Vorlesung zur Teilchen- und Beschleunigungsphysik an der Johann Gutenberg-Universität Mainz. Mit dem nötigen theoretischen Rüstzeug besichtigen sie anschließend den Mainzer Teilchenbeschleuniger MaMi im Institut für Kernphysik der Universität. Dort arbeiten die Nachwuchsphysiker, im Rahmen der Masterclass Teilchenphysik, mit Originaldaten des weltweit größten Teilchenbeschleunigers, dem Large Hadron Collider LHC des CERN in Genf.
Im Schülerlabor NaT-Lab der Mainzer Universität bauen die MINT-EC-Schülerinnen und -Schüler eine Paulfalle, die elektrisch geladene Teilchen mittels eines elektrischen Wechselfeldes speichert. Außerdem experimentieren sie mit einem Modell eines Linearbeschleunigers.
Tiefer in die Thematik eintauchen können die Teilnehmenden in einer Gesprächsrunde mit Studierenden sowie Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die am CERN arbeiten. Gleichzeitig bekommen sie Informationen über die vielfältigen Studien- und Berufsmöglichkeiten in dem Forschungsfeld Teilchenphysik.
Auch das Abendprogramm des MINT-EC-Camps richtet sich einfallsreich am Thema aus: Am Montagabend schauen die Schülerinnen und Schüler im Schulkino der Leibnizschule den Film „Illuminati“. Dienstagabend hören sie dazu passend einen Vortrag von Dr. Sascha Vogel vom Frankfurt Institute for Advanced Studies zur „Physik in Hollywood“.

Nachwuchs-Programmierer aus Mülheim entwickeln künstliche Intelligenz

MINT-EC-Camp zum Thema Informatik vom 05. bis 09. April am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam
 
Berlin/Potsdam, 04.04.2016. Heute beginnen für 30 Schülerinnen und Schüler von Schulen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC fünf Tage rund um das Thema Informatik. Am Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam planen, programmieren und testen die Jugendlichen aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein virtuelle Roboter. Mit dabei sind drei Schüler aus Mülheim an der Ruhr.
   In Teams aus jeweils drei Schülerinnen und Schülern arbeiten die Jugendlichen an der Entwicklung der künstlichen Intelligenz eines virtuellen Roboters. Simon Gorissen sowie Martin und Michael Büßemeyer aus den elften Klassen der Gymnasien Broich und Heißen sind von Mülheim nach Potsdam gereist, um ihre Roboter, wie in einem Computerspiel, als Avatare in einem Turnier gegeneinander antreten zu lassen.
   Die Teams stehen dabei vor zwei großen Herausforderungen. Zuerst müssen sie sich eine Strategie für das Turnier überlegen. Dabei treffen jeweils zwei Roboter in Einzelwettkämpfen in einer vorgegebenen Arena aufeinander. Ziel der Duelle ist es, den generischen Roboter durch das Legen von Minen und durch gezielte Angriffe außer Gefecht zu setzen. Die Energie des Roboters ist jedoch begrenzt. Er kann nicht in einer Runde die Arena scannen, fahren und angreifen. Die Schülerteams müssen sich überlegen, wie sie die Energie des Roboters strategisch am sinnvollsten einsetzen.
   Steht die Strategie, müssen die Roboter programmiert werden. Die benötigten Kenntnisse der Programmiersprache Java lernen die MINT-Begeisterten in Einführungen von Studierenden des HPIs, die ihnen während des gesamten MINT-EC-Camps unterstützend zur Seite stehen.
   Bevor das Turnier beginnt, haben die Nachwuchs-Programmierer, die Möglichkeit ihre Roboter zu testen. Die Roboter treten gegen einen „Empty-Bot“ an. Das ist ein Roboter, der keine Strategie hat und nur da steht. So können die elementaren Funktionen ausprobiert und optimiert werden. Die Jugendlichen lernen hierbei, wie in der professionellen Software-Entwicklung, Zwischenziele für eine effiziente Umsetzung der Strategie zu setzen. Außerdem werden alle Entwicklungsschritte dokumentiert und in einer Abschlusspräsentation ausgewertet.
   Neben der Teamarbeit und der fachlichen Inhalte der Informatik, können die Jugendlichen in einer Vorlesung einen Eindruck gewinnen, wie es wäre am HPI zu studieren. Prof. Dr. Emmanuel Müller, Leiter Fachbereich Knowledge Discovery and Data Mining, spricht zu ihnen zum Thema Data Mining. Der Fachbereich beschäftigt sich damit, wie man mit Hilfe von Analysetechniken neue, unbekannte und unerwartete Muster in großen Datenmengen aufdecken kann.