Katholische Religionslehre

– mehr als nur ein Schulfach, denn im Unterricht wird nicht bloß Wissen über Religion vermittelt, sondern auch der eigene Glaube erfahrbar gemacht. Die Schüler/innen setzen sich aktiv mit der eigenen Religion auseinander, lernen andere Religionen kennen und beschäftigen sich mit Grundfragen des menschlichen Lebens. Das in der Schule Gelernte darf kein träges Wissen sein, es soll die Schüler/innen zum Nachdenken über das eigene Handeln anregen und sie darin bestärken, ihren persönlichen Glauben zu reflektieren und auszuleben.
 
Das schulinterne Curriculum sowie der Kernlehrplan für die Sekundarstufe I sehen vor, während der Erprobungsstufe elementare Kenntnisse über die eigene Konfession und Religion zu vermitteln, aber auch eine weitere abrahamitische Religion, das Judentum, zu thematisieren. Die zu erwerbenden Kompetenzen werden durch die verschiedenen Methoden und Unterrichtsformen vermittelt und geschult.
 
In der Mittelstufe setzen die Schüler/innen sich mit komplexeren Themengebieten (z. Bsp. Reformation und ihre Wirkungsgeschichte, Kreuz und Auferstehung Jesu Christi, Weltreligionen: Islam und Buddhismus) auseinander und beziehen diese auf ihre eigene Lebenswirklichkeit.
 
Das Fach Katholische Religionslehre wird in der Sekundarstufe I zweistündig unterrichtet. Die Schüler/innen bekommen von der Schule das jeweilige Lehrwerk gestellt. Zusätzlich zum Lehrwerk setzen wir Kopien ein, um den Unterricht individuell gestalten zu können.
 
Zu Schuljahresbeginn feiern wir mit den neuen Fünftklässlern einen Einschulungsgottesdienst, für die Abiturienten findet zu ihrer Entlassung ein ökumenischer Gottesdienst statt. Beide Gottesdienste bereiten die Religionslehrer/innen mit Schülerinnen und Schülern der Religionskurse vor.
 
Grundlage der Leistungsbewertung im Religionsunterricht der Sekundarstufe I sind im Folgenden angeführten Leistungen der Schüler/innen:
  • mündliche Beiträge zum Unterricht: Einbringen von Vor- und Fachkenntnissen, Transferleistungen, Formulierung begründeter Standpunkte
  • Ergebnisse der selbstständigen Erarbeitung in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit: Collage, Rollenspiel, Referat, Internetrecherche, Präsentation, Materialbearbeitung, Umsetzung kreativer Aufgaben
  • schriftliche Beiträge zum Unterricht: Hausaufgaben sowie Heft- und Ordnerführung, aber auch Kurzreferate, Proto- kolle und Ergebnisse von Freiarbeit
  • Lernerfolgsüberprüfungen wie mündliche Wiederholungen, das Vortragen uns Einsammeln von (Haus)aufgaben und schriftliche Lernkontrollen
Die Note „gut“ wird erteilt, wenn der/die Schüler/in über ein fundiertes Fachwissen verfügt und die Fähigkeit zum Dialog und zur Auseinandersetzung altersgerecht im Unterricht eingebracht wird. Die im Unterricht erworbenen methodischen  Kompetenzen sollen sicher und sachgerecht angewendet werden können.
 
Die Note „ausreichend“ wird erteilt, wenn Fachwissen in Grundzügen vorhanden ist und ansatzweise die Fähigkeit zum Dialog und zur sachlichen Auseinandersetzung gegeben sind. Die im Unterricht erworbenen Methoden sollen unter Hilfe- stellung angewendet werden können.
 
Ein Hinweis für „Abmelder“ vom Religionsunterricht 
Von Schüler/innen, die am Religionsunterricht der Sekundarstufe I nicht durchgängig teilgenommen haben, dieses Fach aber in der Sekundarstufe II belegen möchten (Obligatorik: Religion oder Philosophie), wird die Bereitschaft gefordert und erwartet, dass sie die Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die sie aus von ihnen selbst zu verantwortenden Gründen (z. Bsp. Abmeldung) nicht mitbringen, nacherwerben, um die Eingangsvoraussetzungen für eine erfolgreiche Mitarbeit sicherzustellen.